BRUSTSTRAFFUNG (MASTOPEXIE)

Bruststraffung (mastopexie)

Bruststraffung (mastopexie)

Bei Frauen mit Brustptose, d.h. wenn die Brustwarze in einer Profilansicht unterhalb der Brustumschlagsfalte liegt, verwenden wir eine Technik zur Brustanhebung: die sogenannte Mastopexie.
Wir gestalten das Drüsengewebe der Brust um, um eine füllige, junge und erhobene Brust zu erschaffen. Die wesentliche Neuheit besteht darin, dass die Form und das Gewicht der Brust nicht wie bei den herkömmlichen Techniken, mit einer üblichen invertierten T Narbe von der Haut getragen wird, sondern dadurch, dass die Drüsenstrukturen (welche die neue Struktur der Brust bilden) an der Brustmuskulatur befestigt werden. Somit können sich die Narben nicht ausdehnen und die Brust kann sich nicht verschieben.

Am Ende der Operation wenden wir unsere Technik der Brustwarzenverlagerung an. Mit der neuen, von uns entwickelten Technik, die auf dem Kongress der "American Society of Aesthetic Surgery" vorgestellt und im "Aesthetic Surgery Journal" veröffentlicht wurde, wird der Hautbereich, in dem die Brustwarze aufgesetzt wird, nicht vorher entfernt. Die endgültige Verlagerung des Warzenhofs und der Brustwarze findet am Ende der Operation statt, wenn die Brust erhoben und umgestaltet ist, damit so eine Positionssymmetrie mit der anderen Brust erzielt werden kann.

Dafür fertigt man vor der Operation ein dreieckiges Muster an, wobei die Spitze des Dreiecks der Punkt ist, an dem wir die Brustwarze an der gewünschten Stelle (ohne vorheriger Aufbereitung) aufsetzen, wenn die Erhebung der Brust abgeschlossen ist. Das Ziel unserer Technik ist eine korrekte und spannungslose Positionierung des Warzenhofes. Das Verfahren wird symmetrisch auf beiden Seiten durchgeführt, ohne dabei von dem Muster und der sich daraus ergebenden Hautentfernung nach der von Lejour beschrieben Technik bedingt zu sein.

Wenn es sich um eine unbefüllte Brust handelt, vereint man in einem Eingriff die Mastopexie und die Implantateinbringung zur Brustvergrößerung. Dafür wird ein Messballon verwendet, der uns erlaubt, die geeignete Größe des Brustimplantats für jeden Einzelfall festzulegen.

Mit unserer Technik der Verlagerung des Warzenhofs und der Brustwarze, die Drüsenstrukturen, die am Brustmuskel angenäht sind und der Implantateinbringung zur Brustvergrößerung (falls nötig), erzielen wir eine Mastopexie mit sehr guten ästhetischen Ergebnissen.

Die Brustvergrößerung kann auch mit dem Eigenfett der Patientin erzielt werden, ohne Einbringung von Implantaten. Dafür benötigt man genügend Eigenfett.

Bei weit auseinanderliegenden Brüsten erstellt man, neben der Implantateinbringung, mittels Lipofilling zwei Halbmonde am Sulcus intermammarius (Busen), damit dieser schmaler wird und die Brüste enger aneinander liegen und schöner aussehen.